Reverser-Zone in FSUIPC einrichten

Im folgenden Beitrag möchte ich ein wenig auf die Einrichtung unserer Hebel am Beispiel von FSUIPC eingehen um einen einfachst möglichen Start mit unserem Schubhebelset zu ermöglichen.

Die technischen Hintergründe

Die Potentiometer haben einen mechanischen Bereich von ca. 270° – mit gewisser Serienstreuung. Um einen möglichst weiten eletrischen Regelbereich zu erhalten, obwohl der Weg im Gehäuse nur 90,6° sind, haben wir die Zahnräder bewusst auf einen kalkulatorischen Bereich von 105° am Hebel. berechnet. Diese elektrisch quasi ungenutzten 14,4° benötigt man aber bei der Montage, um sicherzugehen, dass der Hebel mechanisch tatsächlich den vollständigen Weg erreicht, ohne durch das Potentiometer begrenzt zu werden. Würde mit Hebelarm regelmäßig auf den mechanischen Anschlag des Potis gefahren, wäre die mechanische Belastung des Potis unnötig hoch, so dass dieses schneller verschleißen würde.

Auch wäre bei einer geringer toleranten Dimensionierung der Übersetzung die Gefahr groß, dass das Zahnrad wenn es nicht ganz exakt platziert ist, wieder der Weg mechanisch durch das Poti begrenzt wird.
Da es bei der Montage durchaus vorkommen kann, dass ein Hebel mal einen Zahn weiter vor oder zurück am Potentiometer angesetzt wird, ist es in einem unkalibrierten System (Noch keine Betriebssystemkalibrierung des Game-Controllers vorgenommen) durchaus möglich, dass ein Poti ggf. nur von 0 – z. B. 90% und ein anderer von z. B. 12 – 100% läuft.

Die Einrichtung am Betriebssystem

Um das auszugleichen sollte einmalig die Kalibrierung im Betriebssystem (in Windows über „USB-Gamecontroller einrichten“ in der Systemsteuerung) vorgenommen und anschließend getestet werden.

Nutzt Du das Set unter Linux / OS X sollte auch hier ebenfalls zunächst einmal die OS-seitige Kalibrierung des Regelbereiches vorgenommen werden.

Im Simulator

Am Beispiel von Prepar3D / FSX bietet sich die Feineinrichtung mit FSUIPC an.

Dort kann dann für die einzelnen Kanäle die vom OS her dann wirklich 0 – 100% liefern, die Kalibrierung – und Synchronisierung der Kanäle vorgenommen werden. Da für uns in der benötigten Größe am Markt keine Potentiometer mit noch geringerer garantierter Linearitätstoleranz zu erhalten waren, geht ein mechanisch wie elektronisch synchroner Lauf mehrerer Kanäle leider nur mithilfe der Software (z. B. FSUIPC sync-Funktion).

Die von mir bevorzugte Variante ist die erste der beiden mir bekannten:

  1. Auf Derselben Achse werden zwei Funktionen zugewiesen:

    Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass darüber die Reverser-Zone sehr fein auf die mechanischen Positionen gelegt und die Kanäle gut synchronisiert werden können.
  2. Alternativ geht es aber auch beides über eine Achse mit reverse-zone auf der Funktion „Throttle“ laufen zu lassen:

Joe

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